Die nächsten Blutspendetermine im Feuerwehrhaus Ankum finden statt am:


28.03.2012 um 16:00 - 20:00 Uhr

und am

29.03.2012 um 16:00 - 20:00 Uhr


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2010

Der letzte Einsatz für die Feuerwehrbereitschaft- Nord Fachzug 1 war am 26.08.2010 beim Hochwassereinsatz in Hasbergen:

 

 

 

Bericht der Kreisfeuerwehr Osnabrück

Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Hasbergen

Bericht der Gemeinde Hasbergen

Die Kreis- Feuerwehrbereitschaft - Nord

Nach § 19 Abs. 4 NBrandSchG stellen Landkreise aus der Kreisfeuerwehr Kreisfeuerwehrbereitschaften auf. Der Landkreis Osnabrück ist in Brandschutzabschnitte Nord (Altkreise Bersenbrück und Wittlage) und Süd (Altkreise Osnabrück und Melle) untergliedert, so dass je Brandschutzabschnitt eine Feuerwehrbereitschaft aufzustellen ist.

Die Feuerwehrbereitschaften im Landkreis Osnabrück sind auf der Grundlage des Erlasses des Innenministeriums „Übergemeindlicher und überörtlicher Einsatz der Feuerwehren; hier: Grundsätze über die Aufstellung, Anforderungen und Gliederung von Kreisfeuerwehrbereitschaften und deren Züge vom 01.04.2004 “aufgestellt. Die Wahrnehmung der übergemeindlichen bzw. überörtlichen Aufgaben und der Nachbarschaftshilfe für die Fachaufgaben · Brandschutz (Wasserförderung und Wassertransport) · Hilfeleistung (Technische Hilfeleistung und Logistik) sowie · weitere Fachaufgaben (Hochwasserschutz, Personalreserve und „Ad – hoc“ Evakuierung) erfolgen grundsätzlich durch die Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord (FB – Nord) und Süd (FB – Süd). Dagegen erfolgen die Fachaufgaben „Gefahrenabwehr bei gefährlichen Stoffen und Gütern“ grundsätzlich durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umweltschutz (FB – U) und die Brandbekämpfung / Hilfeleistung auf Bahnanlagen grundsätzlich durch die Technischen Einheiten „Bahn – Regio“ (TE „Bahn – Regio“).

 

 

 Einheit:  Leistungsmerkmal
 Fach - Zug 1 Wasserfördung (FZ- WF)  ca. 2000 Meter B-Leitung, 4 FP 8/8
 Fach - Zug 2 Wassertransport (FZ- WT) 
 ca. 11.000 Liter Wasser
 Fach - Zug 3 Technische Hilfe (FZ- TH)  Durchführung technischer Hilfeleistung größeren Umfangs
 Fach - Zug 4 Logistik/ Verkehrslenkung (FZ- L)  Verpflegung, Versorgung, Verkehrslenkung
 Fach - Zug 5 Wasserförderung (FZ- WF)

 ca. 3000 Meter B- Leitung, 4 FP 8/8

 Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Hier zählt jede Sekunde, um Gesundheit und Leben zu retten.

Deshalb brauchen Rettungskräfte umfassende Informationen über das verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile (z. B. bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo keine Karosserieversteifungen sind. Diese Informationen liegen bisher nicht direkt an der Einsatzstelle vor.

Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA und des ADAC von führenden Autoherstellern die sogenannte Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt.

Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu bergen. Nach einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann. Deshalb empfiehlt auch der ADAC die Rettungskarte unbedingt im Fahrzeug mitzuführen.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Rettungskräfte schnell Zugriff auf das Datenblatt haben.

Hierfür wurde eine spezielle Rettungskartentasche „SafetyBag“ entwickelt. Mittels einer Adhäsivoberfläche haftet die Tasche einheitlich platziert an zwei favorisierten Positionen von innen an der Scheibe und leuchtet sogar bei Nacht durch Lichteinwirkung.

Auf Wunsch des Deutschen Feuerwehrverbandes eignet sich für die Platzierung des SafetyBag

1. eine kleine, nicht versenkbare Scheibe im hinteren Bereich der Fahrerseite oder

2. das rechte untere Eck der Frontscheibe.

Die Rettungskräfte sehen somit sofort, dass eine Rettungskarte vorhanden ist, können die Tasche abnehmen und entsprechend den sofort vorhandenen Daten agieren. Mittlerweile stellen alle relevanten und bei www.rettungskarten.eu verlinkten Autohersteller Rettungskartendaten zur Verfügung.

Den SafetyBag (Tasche für die Rettungskarte) erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und in auswählbaren Designs direkt vom Hersteller. Übrigens: der SafetyBag ist erfolgreich Crashtest-erprobt!

Außerdem sinnvoll ist noch die Kombination SafetyBag und SafetyParker. Beim SafetyParker verfügen Sie dann über einen in eine Parkscheibe integrierten Gurtschneider. Durch schnellen Zugriff können Anschnallgurte, aber auch Kindersitz- und Tiergurte schnell und sicher durchtrennt werden.

Beide Produkte zusammen erhalten Sie im SafetySet.

www.rettungskarten.eu

http://www.rettungsleitfaeden.de/leitfaeden.html

Patrick Siebrecht

An der Rotbuche 1a

49577 Ankum