Informations- und Kommunikationsgruppe/ ELW 2 „I u K – Gruppe / ELW 2”

Große Schadensereignisse und außergewöhnliche Einsätze stellen die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen immer wieder vor neue Herausforderungen. Dabei hängt der Einsatzerfolg wesentlich vom reibungslosen Funktionieren der Einsatzleitung ab.

Grundlage für das sogenannte "Führungssystem" bildet die FwDV 100 "Führung und Leitung im Einsatz". Der Kreisfeuerwehr Osnabrück steht mit dem Einsatzleitwagen ELW 2 ein hochmodernes Fahrzeug zur Verfügung, das allen technischen Anforderungen an eine Einsatzleitung gerecht wird. Der ELW 2 wird mit einer Führungseinheit (Führungsassistenten und Führungshilfspersonal) besetzt, die in der Kreisfeuerwehr Osnabrück als Iuk-Gruppe (Information und Kommunikation) bezeichnet wird. Diese unterstützt mit der modernen Technik des ELW 2 und ihren vielseitigen Kenntnissen den Einsatzleiter, in dem sie ihm zu arbeitet oder auch delegierte Aufgaben übernimmt.

Die Einsatzleitung obliegt stets dem örtlich zuständigen Einsatzleiter. Für die IuK-Gruppe besteht eine Alarm- und Ausrückeordnung (AAO IuK-Gruppe/ELW 2), in der Einsatzschwellen, Alarmierungsgrundsätze geregelt sind.

Verantwortlich für den Dienstbetrieb sind die Sprecher der Führungsassistenten Andreas Wehage für den Nord-Abschnitt und Torben Preuss für den Süd-Abschnitt im Einvernehmen mit dem FDL Funk- und Nachrichtenwesen Hermann Schohaus.

Die IuK-Gruppe setzt sich aus qualifizierten Feuerwehrmitgliedern zusammen, die aus mehreren verschiedenen Ortsfeuerwehren des gesamten Landkreises kommen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass zumindest ein Mitglied der Iuk-Gruppe mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist.

Die IuK - Gruppe Nord setzt sich aus Mitgliedern der Feuerwehren Alfhausen, Ankum, Engter, Gehrde, Grönloh, Kettenkamp und Quakenbrück zusammen.

Der ELW 2 ist an der FTZ Süd auf dem Harderberg stationiert und rückt von dort zu den Einsätzen im Süd-Abschnitt des Landkreises aus. Liegt der Einsatzort im Nord-Abschnitt des Landkreises, wird der ELW 2 von Mitgliedern der IuK-Gruppe Süd je nach Anforderung zum Bereitstellungsraum an die FTZ Nord in Bersenbrück oder direkt zur Einsatzstelle gefahren.

Sind mindestens 5 Feuerwehren an einem Schadensereignis beteiligt wird die IuK- Gruppe Nord alarmiert und die Kameraden finden sich zur Bereitstellung in der FTZ - Nord ein und rücken dann auf Anweisung  zum Einsatzort mit einem MTW -Mannschaftstransportwagen- aus. An der Einsatzstelle übernehmen die Kameraden der IuK - Gruppe Nord dann den ELW 2.

Die nächsten Blutspendetermine im Feuerwehrhaus Ankum finden statt am:


28.03.2012 um 16:00 - 20:00 Uhr

und am

29.03.2012 um 16:00 - 20:00 Uhr


........wir freuen uns über Ihren Besuch!

Blutspender.net – Die DRK-Blutspender-Community

Youtube Videos:

Videos über Einsätze der Feuerwehr Ankum

Os1 TV:

2014

2013

2012

 

 

2011

2010

Die Kreis- Feuerwehrbereitschaft - Nord

Nach § 19 Abs. 4 NBrandSchG stellen Landkreise aus der Kreisfeuerwehr Kreisfeuerwehrbereitschaften auf. Der Landkreis Osnabrück ist in Brandschutzabschnitte Nord (Altkreise Bersenbrück und Wittlage) und Süd (Altkreise Osnabrück und Melle) untergliedert, so dass je Brandschutzabschnitt eine Feuerwehrbereitschaft aufzustellen ist.

Die Feuerwehrbereitschaften im Landkreis Osnabrück sind auf der Grundlage des Erlasses des Innenministeriums „Übergemeindlicher und überörtlicher Einsatz der Feuerwehren; hier: Grundsätze über die Aufstellung, Anforderungen und Gliederung von Kreisfeuerwehrbereitschaften und deren Züge vom 01.04.2004 “aufgestellt. Die Wahrnehmung der übergemeindlichen bzw. überörtlichen Aufgaben und der Nachbarschaftshilfe für die Fachaufgaben · Brandschutz (Wasserförderung und Wassertransport) · Hilfeleistung (Technische Hilfeleistung und Logistik) sowie · weitere Fachaufgaben (Hochwasserschutz, Personalreserve und „Ad – hoc“ Evakuierung) erfolgen grundsätzlich durch die Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord (FB – Nord) und Süd (FB – Süd). Dagegen erfolgen die Fachaufgaben „Gefahrenabwehr bei gefährlichen Stoffen und Gütern“ grundsätzlich durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umweltschutz (FB – U) und die Brandbekämpfung / Hilfeleistung auf Bahnanlagen grundsätzlich durch die Technischen Einheiten „Bahn – Regio“ (TE „Bahn – Regio“).

 

 

 Einheit:  Leistungsmerkmal
 Fach - Zug 1 Wasserfördung (FZ- WF)  ca. 2000 Meter B-Leitung, 4 FP 8/8
 Fach - Zug 2 Wassertransport (FZ- WT) 
 ca. 11.000 Liter Wasser
 Fach - Zug 3 Technische Hilfe (FZ- TH)  Durchführung technischer Hilfeleistung größeren Umfangs
 Fach - Zug 4 Logistik/ Verkehrslenkung (FZ- L)  Verpflegung, Versorgung, Verkehrslenkung
 Fach - Zug 5 Wasserförderung (FZ- WF)

 ca. 3000 Meter B- Leitung, 4 FP 8/8

Der letzte Einsatz für die Feuerwehrbereitschaft- Nord Fachzug 1 war am 26.08.2010 beim Hochwassereinsatz in Hasbergen:

 

 

 

Bericht der Kreisfeuerwehr Osnabrück

Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Hasbergen

Bericht der Gemeinde Hasbergen

 Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Hier zählt jede Sekunde, um Gesundheit und Leben zu retten.

Deshalb brauchen Rettungskräfte umfassende Informationen über das verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile (z. B. bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo keine Karosserieversteifungen sind. Diese Informationen liegen bisher nicht direkt an der Einsatzstelle vor.

Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA und des ADAC von führenden Autoherstellern die sogenannte Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt.

Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu bergen. Nach einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann. Deshalb empfiehlt auch der ADAC die Rettungskarte unbedingt im Fahrzeug mitzuführen.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Rettungskräfte schnell Zugriff auf das Datenblatt haben.

Hierfür wurde eine spezielle Rettungskartentasche „SafetyBag“ entwickelt. Mittels einer Adhäsivoberfläche haftet die Tasche einheitlich platziert an zwei favorisierten Positionen von innen an der Scheibe und leuchtet sogar bei Nacht durch Lichteinwirkung.

Auf Wunsch des Deutschen Feuerwehrverbandes eignet sich für die Platzierung des SafetyBag

1. eine kleine, nicht versenkbare Scheibe im hinteren Bereich der Fahrerseite oder

2. das rechte untere Eck der Frontscheibe.

Die Rettungskräfte sehen somit sofort, dass eine Rettungskarte vorhanden ist, können die Tasche abnehmen und entsprechend den sofort vorhandenen Daten agieren. Mittlerweile stellen alle relevanten und bei www.rettungskarten.eu verlinkten Autohersteller Rettungskartendaten zur Verfügung.

Den SafetyBag (Tasche für die Rettungskarte) erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und in auswählbaren Designs direkt vom Hersteller. Übrigens: der SafetyBag ist erfolgreich Crashtest-erprobt!

Außerdem sinnvoll ist noch die Kombination SafetyBag und SafetyParker. Beim SafetyParker verfügen Sie dann über einen in eine Parkscheibe integrierten Gurtschneider. Durch schnellen Zugriff können Anschnallgurte, aber auch Kindersitz- und Tiergurte schnell und sicher durchtrennt werden.

Beide Produkte zusammen erhalten Sie im SafetySet.

www.rettungskarten.eu

http://www.rettungsleitfaeden.de/leitfaeden.html