eiko_icon Feuer 5 Brennt Lagerhalle SW - Einheit zur Nachbarlichen Löschhilfe


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Einsatzort Details

Hesepe, Industriestraße
Datum 30.11.2015
Alarmierungszeit 20:06 Uhr
Alarmierungsart DME/ FME und Sirene
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Ankum
Fahrzeugaufgebot   ELW Ankum  SW 2000 Ankum  LF 16 - Ts Ankum

Einsatzbericht

Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung

Hesepe. Rund 120 Feuerwehrleute waren am Montagabend im Einsatz, um den Brand in einer Autoverwertungs-Firma im Industriegebiet Hesepe zu löschen. Die Arbeiten dauerten bis gegen Mitternacht.

Eine recht kurze Nacht liegt also hinter den Ehrenamtlichen, die am Dienstag wieder ihrem Beruf nachgehen müssen. Zusätzlich zu den Bramscher Feuerwehren kamen Brandschützer aus Alfhausen und Ankum. Der Fachzug „Messen und Spüren“ der Kreisfeuerwehrbereitschaft führte Schadstoffmessungen durch, konnte aber keine ungewöhnlichen Belastungen feststellen. Auch der vorsorglich herbeigerufene Rettungsdienst brauchte nicht aktiv zu werden, es gab keine Verletzten.

Keine Schadstoffbelastungen

Mit zwei Drehleitern – einer aus Bramsche und einer aus Ankum – gingen die Feuerwehrleute gegen den Brand vor. Ein sogenannter Innenangriff, also das Löschen im Gebäude, musste zunächst abgebrochen werden, als Gasflaschen in der Werkhalle vorgefunden wurden, aus der die Flammen schlugen. Trotz des erheblichen Aufwands spricht Bramsches Stadtbrandmeister Amin Schnieder dennoch von einem „ganz normalen Einsatz. Für diese Situationen sind wir schließlich ausgebildet.“

Wasserversorgung problematisch

Schwierigkeiten bereitete allerdings vor Ort zu Beginn des Einsatzes die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz, bestätigt Schnieder. „Das ist im Industriegebiet nicht optimal gelöst“, meint der Stadtbrandmeister. Um genügend Wasser zu bekommen, hätten die Feuerwehrleute Zuleitungen über längere Strecken aufbauen müssen. „Das dauert dann halt seine Zeit“, machte Schnieder klar. Bereits in der Vergangenheit hatte die Feuerwehr auf Verbesserungen gedrängt. „Wir müssen nun nochmal in Ruhe besprechen, wie wir das lösen können – besonders im Hinblick auf mögliche Schadenslagen, die uns vor noch viel größere Herausforderungen stellen könnten“, betont Schnieder mit Verweis auf eine Chemikalien verarbeitende Firma in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Einsatzort im Heseper Industriegebiet. 

 

Quelle: Neue Osnabrücker <Zeitung