TH_Person_klemmt_PKW VU PKW vs.PKW


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Einsatzort Details

Eggermühlen, Zum Brinkberg
Datum 26.08.2021
Alarmierungszeit 18:42 Uhr
Einsatzbeginn: 18:46 Uhr
Einsatzende 20:10 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 28 Min.
Alarmierungsart Digitaler Meldempfänger
Einsatzleiter T. Schulte
Mannschaftsstärke 31
eingesetzte Kräfte

Polizei
Rettungswache Quakenbrück
    Rettungswache Ankum
    Freiwillige Feuerwehr Ankum
    Freiwillige Feuerwehr Schwagstorf
    Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück
    ADAC Luftrettung GmbH_Rheine
    Fahrzeugaufgebot   Polizei_mehrere  RTW I Ankum 43-83-02  NEF Ankum  RTW 2 Ankum  ELW Ankum  DLK 18/12 Ankum  (H)TLF 16/24 Tr. Ankum  SW 2000 Ankum  TLF 3000 Gruppe  LF 20 KatS  KDOW Ankum  LF 16- Ts Schwagstorf  LF 8/6 Schwagstorf  RW 2 BSB  LF 16/12 BSB  Euro 2 Rheine
    Technische Hilfeleistung

    Einsatzbericht

    Geschrieben von Patrick Siebrecht[psb]

    Eggermühlen-Besten/ B214: Schwerer Verkehrsunfall nach Überholversuch forderte 4 schwerverletzte

    psb Eggermühlen. Am Donnerstagabend kam es auf der B 214 zwischen Ankum und Schwagstorf in Höhe der Straße „Zum Brinkberg“ zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem 4 Personen schwer verletzt wurden.

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren 2 Ford Focus in Richtung Ankum unterwegs, als die Fahrerin eines Ford versuchte den anderen Ford zu überholen. Aufgrund entgegenkommenden Verkehrs brach diese den Überholvorgang ab und versuchte sich wieder in Ihrer Spur einzuordnen. Hierbei touchierte die Fahrerin den mit 2 Frauen und einem Mann besetzten Ford. Beide Fahrzeuge gerieten auf den Seitenstreifen, schleuderten und überschlugen sich auf einem Acker. Während der mit drei Insassen besetzte Ford an einer Böschung zum Stehen kam, wurde der PKW mit der Fahrerin über dieselbe Böschung geschleudert und kam auf dem Dach liegend auf einer Hecke eines Grundstücks zum Liegen.

    Um 18:42 Uhr alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück die Freiwilligen Feuerwehren aus Ankum und Schwagstorf, die Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück mit der Rüstwageneinheit, 3 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, einen Rettungshubschrauber sowie die Polizei.

    Obwohl die Fahrzeuge stark deformiert und ein riesiges Trümmerfeld auf rund 100 Metern vorhanden waren, waren keine Insassen in Ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden und konnten somit sofort vom Rettungsdienst bestmöglich versorgt werden.  Während eine Insassin mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde, wurden die drei weiteren schwerverletzten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

    Während die Rüstwageneinheit die Alarmfahrt abbrechen konnte, verblieben die Ankumer und Schwagstorfer Blauröcke an der Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel auf. Selbst aus einer Baumkrone musste eine Fahrzeugscheibe entfernt werden, die dort gelandet war. Da in einem Fahrzeug ein nicht geladenes Jagdgewehr transportiert wurde, welches durch den Unfall aus dem Fahrzeug gefallen war, mussten die Einsatzkräfte das Gewehr auf der großflächigen Unfallstelle suchen, fündig wurden diese dann unter dem PKW, aus dem dieses gefallen war. Um das Gewehr bergen zu können, musste das Fahrzeug mit Hebekissen angehoben werden.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

    Text und Fotos: Patrick Siebrecht

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder