Feuer_3 SW2000 + DL Einheit benötigt


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Einsatzort Details

Grönloh, Stiener Straße
Datum 26.05.2022
Alarmierungszeit 19:12 Uhr
Einsatzbeginn: 19:16 Uhr
Einsatzende 03:05 Uhr
Einsatzdauer 7 Std. 53 Min.
Alarmierungsart Digitaler Meldempfänger
Mannschaftsstärke 25
eingesetzte Kräfte

Polizei
FB Nord FZ 4
IuK Gruppe Nord
    SEG 1
      Freiwillige Feuerwehr Ankum
      Freiwillige Feuerwehr Nortrup
      Freiwillige Feuerwehr Quakenbrück
        Freiwillige Feuerwehr Badbergen
        Freiwillige Feuerwehr Wehdel
          Freiwillige Feuerwehr Gröhnloh
          Freiwillige Feuerwehr Gehrde
          Freiwillige Feuerwehr Holdorf
            THW Quakenbrück
              Fahrzeugaufgebot   Polizei  Feldküchenanhänger Feuerwehr Bippen  DLK 18/12 Ankum  SW 2000 Ankum  TLF 3000 Gruppe  LF 20 KatS  DLK 23/12 FF. Nortrup  HTLF 16/25 Nortrup  LF 8  Nortrup  TLF 20/40 Nortrup  TLF 16-24 Badbergen  TLF 16-25 Badbergen  TSF-W Grönloh  TLF 8 Gehrde Ausser Dienst  LF 8 Gehrde  MTW Gehrde  TLF 3000 Gehrde
              Brandeinsatz

              Einsatzbericht

              Badbergen-Grönloh: Reetdachhaus durch Feuer und Löschwasser zerstört

               

              psb Gröhnloh. Am Donnerstagabend kam es zu einem Schwelbrand im Dachstuhl eines Reetdachhauses an der Stiener Straße im Badberger Ortsteil Grönloh, zwei Feuerwehrkameraden wurden bei dem Einsatz verletzt.

              Um 19:12 Uhr wurde zunächst die Schlauchwageneinheit der Feuerwehr Ankum zu dem Großbrand alarmiert, um eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke, ca. 2Km von einem Bach an der B214 zur Einsatzstelle aufzubauen. Während das LF 20 KatS die Wasserentnahmestelle einrichtete, verlegte der SW 2000 die Schlauchleitung und setzte eine Verstärkerpumpe.

              Nachdem die Wasserversorgung stand, wurde die Drehleitereinheit um 20:09 Uhr von der Einsatzleitung angefordert.

              Hauptaufgabe der Drehleitereinheit war das ablöschen und das Öffnen des Reetdaches bzw. der Blechverkleidung im Firstbereich wo sich das Feuer ausbreitete.

              Hier kamen neben der Rettungssäge auch Trennschleifer zum Einsatz. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden von den eingesetzten Kräften abwechselnd im Innen- und Außenangriff eingesetzt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zeitweise wurden von den eingesetzten Kräften 8 handgeführte Strahlrohre, 2 Wenderohre, sowie Fognails eingesetzt.

              Um den enormen Wasserverbrauch decken zu können, fuhren 4 Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr das Löschwasser heran, zeitweise wurden auch Tankwagen mit Löschwasser eingesetzt.

              Da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur eine Dachhälfte geöffnet werden konnte, konnten Bereiche, in denen sich Glutnester befanden, nicht gezielt abgelöscht werden. Hier entschied sich die Einsatzleitung in der Nacht zum Freitag zum Einsatz eines Abrissbaggers, der das Reetdach abnehmen sollte. Das Technische Hilfswerk Quakenbrück verlegte für diesen Einsatz eine mobile Straße, damit der Bagger auf dem durchweichten Untergrund arbeiten und fahren konnte.

              Im Verlaufe des Einsatzes verletzten sich 2 Kameraden, davon ein Kamerad der Feuerwehr Ankum. Dieser konnte nach ambulanter Versorgung das Krankenhaus verlassen.

              Der Fachzug 4 Logistik/Verpflegung der Feuerwehrbereitschaft Nord versorgte die Einsatzkräfte mit Heißwürstchen und Kaffee.

              Text und Fotos: Patrick Siebrecht

               

               

              sonstige Informationen

              Einsatzbilder